Saisonabschluss – Alle zum Klassenerhalt

Es ist mal wieder so gekommen: Vor dem letzten Spiel gegen Coesfeld muss der Taschenrechner ausgepackt werden, um die Chancen auf den Klassenerhalt auszurechnen. Die kuriose Konstellation in diesem Sechskampf sorgt jedoch dafür, dass der SVB trotz der schlecht aussehenden Tabellensituation keine so schlechten Karten hat.

Neben den sicher abgestiegenen Coesfeldern sind noch sechs (!) weitere Mannschaften in Abstiegsgefahr, von diesen werden noch zwei absteigen. Wir blicken in den Tabellenkeller:

  1. Borken 35 Punkte, Tordifferenz -4
  2. Lengerich 35 Punkte, Tordifferenz -15
  3. Gemen  34 Punkte, Tordifferenz -7
  4. Heiden 33 Punkte, Tordifferenz -24 

  5. SVB 32 Punkte, Tordifferenz -4
  6. Werne 32 Punkte, Tordifferenz -12
  7. Coesfeld 15 Punkte, Tordifferenz -37

Am letzten Spieltag stehen für die oben genannten Teams folgende Partien auf dem Programm (in Klammern ist der jeweilige Tabellenplatz angegeben):

  • Borken (10) – Münster 08 (8)
  • Lengerich (11) – Heiden (13)
  • Altenberge (3) – Gemen (12)
  • Werne (15) – Emsdetten (1)
  • SVB (14) – Coesfeld (16)

Wenn der SVB sein Spiel gewinnt:

Ein siegreicher SVB kommt auf 35 Punkte und eine Tordifferenz von -3 oder besser.

Lengerich und Heiden spielen gegeneinander, mindestens eines der beiden Teams wird also am Saisonende entweder weniger als 35 Punkte (Heiden) oder eine Tordifferenz von -16 oder schlechter (Lengerich) haben.

Werne spielt gegen den feststehenden Meister Borussia Emsdetten und kann dort mit einem Sieg 35 Punkte erreichen. Die Tordifferenz der Werner beträgt aktuell -12, Werne müsste also zweistellig gewinnen, um einen gleichzeitig siegenden SVB noch abzufangen.

Selbst wenn das passierte, müsste Gemen gewinnen, um sicher vor einem siegenden SVB zu landen und Borken müsste unentschieden spielen.

Der SVB hätte also mit einem Sieg sehr wahrscheinlich neben Coesfeld noch mindestens zwei weitere Mannschaften hinter sich gelassen.

Wenn der SVB unentschieden spielt:

Ein remisierender SVB käme auf 33 Punkte und eine Tordifferenz von genau -4. Selbst dann stünden die Chancen gar nicht mal extrem schlecht.

Damit der SVB drin bleibt, müsste Lengerich zeitgleich gegen Heiden gewinnen. Die Heidener hätten dann ebenfalls 33 Punkte, aber eine Tordifferenz von -25 oder schlechter. Werne dürfte nicht gegen Emsdetten gewinnen, denn bei einem Unentschieden hätte Werne 33 Punkte und eine Tordifferenz von genau -12.

Wenn der SVB verliert:

In dem Fall könnte man sich jegliche Rechnerei sparen. 32 Punkte reichen in dieser Saison definitiv nicht.

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Verloren – aber noch längst nicht abgestiegen

Es gibt eine schlechte und eine gute Nachricht. Die Schlechte: Der SVB hat am Sonntag beim SV Herbern mit 1:3 verloren. Die Gute: Ein Sieg im letzten Spiel gegen Coesfeld reicht mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem.

Doch zunächst zum Spiel gegen Herbern. Der SVB war die erste Hälfte die bessere Mannschaft. Bereits nach fünf Minuten hämmerte Nico Schmerling die ersten SVB-Torschuss ins Außennetz. Kurz darauf zielte Dominick Lünemann für Herbern knapp links vorbei.

In der 20. Minute ging Lars Kormann nach einem Zweikampf im Strafraum zu Boden – und erhielt zum allgemeinen Ärger der Burgsteinfurter keinen Elfmeter. Fünf Minuten später setzte sich Alexander Hollermann nach einem langen Ball nach vorne durch, schaufelte die Kugel dann aber über den Querbalken.

In der 33. Minute klappte es: Flanke von Lars Kormann, keiner kommt an. Kai Hintelmann angelt sich den Ball auf dem anderen Flügel und spielt nochmal in die Mitte. Diesmal ist Nico Schmerling da und köpft zum 1:0. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeit.

Zweite Hälfte: Herbern wurde stärker. Thomas Eroglu schoss zunächst über den SVB-Kasten. In der 51. Minute setzte sich dann Fabian Vogt an der Strafraumgrenze durch und platzierte den Ball in den Winkel zum 1:1. Herbern blieb weiter dran, Eroglu und Julian Trapp vergaben weitere Chancen. Auf der anderen Seite konnte Sven Freitag im Tor der Herberner einen Schuss von Lars Kormann halten.

In der 66. Minute erzielte Julian Trapp das 2:1 für Herbern, wieder per Distanzschuss. Sollte der SVB dieses Spiel verlieren? Eine große Chance zur Korrektur gab es noch: In der 78. Minute bekam der SVB einen Foulelfmeter zugesprochen. Kai Hintelmann trat an, scheiterte jedoch an Freitag.

Der SVB bemühte zwar noch, auf andere Art zum 2:2 zu kommen, doch es sollte nicht sein. In der fünften Minute der Nachspielzeit erhöhte Dominick Lünnemann auf 3:1 für Herbern. Das war auch der Endstand.

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Viel Wasser und ein Punkt

Reicht das? Der Marsch in Richtung Klassenerhalt bleibt für die Erste hart. Mit 3:3 endete die „Wasserschlacht“ zwischen der Ersten und dem VfL Senden am vergangenen Sonntag.

Um 15 Uhr begann das Spiel – noch bei gutem Wetter. Nach 15 Minuten kombinierten sich Thomas Artmann und Lars Kormann in den Strafraum, flacher Pass auf Alexander Hollermann, Tor! 1:0 für den SVB. In der Folge hatten Lars Bode und Alexander Hollermann weitere Chancen.

Allmählich zogen dunkle Wolken über dem VR-Bank-Stadion auf und auch auf dem Platz gab es eine kalte Dusche: In der 35. Minute bekommt der SVB den Ball hinten nicht weg, auch Abseits-Reklamationen bleiben ungehört. Schließlich hat Sebastian Schnetgöcke den Ball vor den Füßen und schießt zum 1:1 ein.

Aber weiter geht’s: Nur zwei Minuten später war der Ball wieder im Sendener Tor, nachdem Lars Kormann einen Abpraller zum 2:1 versenken konnte. Mittlerweile hatte der Regen und auch das Gewitter eingesetzt, kurz darauf unterbrach Schiedsrichter Patrick Prinssen deshalb die Partie. Etwa 20 Minuten wurde der Rasenplatz ordentlich gewässert, dann ging es weiter. Es waren in der ersten Hälfte noch ein paar Minuten zu spielen. In jenen passierte nichts mehr, so ging es wieder in die Kabine, diesmal zur Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte wurden die Sendener stärker. Aber das Tor machte zunächst wieder der SVB: 62. Minute: Freistoß Max Feldhues, Kopfball Thomas Artmann, durch die Beine von Sendens Torwart Marvin Kemmann. 3:1 für Burgsteinfurt! Als Ricardo da Silva kurz darauf sogar das 4:1 auf dem Fuß hatte, schien es für den SVB zu laufen.

Leider kam Senden doch noch einmal auf: In der 76. Minute traf Lucas Morzonek zum 3:2-Anschlusstreffer aus Burgsteinfurter Sicht. Der VfL bekam dadurch noch einmal Auftrieb und hatte einige Chancen auf den Ausgleich, die aber zunächst ungenutzt blieben. In der 82. Minute riss Lucas Bahlmann jedoch Denis Hölscher im eigenen Strafraum um – Elfmeter. Abdel Belkadi läuft an und schickt Nicholas Beermann ins falsche Eck.

Keine Zeit zum Ärgern, denn Senden drückte auf das 4:3. Die größte Chance hatte Denis Hölscher, als er in der 89. Minute eine Hereingabe aus fünf Metern über das SVB-Tor setzte. Alles in allem muss man deshalb mit dem 3:3-Endstand wohl zufrieden sein.

Noch zwei Spiele: Am kommenden Pfingstwochenende wird erst am Montag gespielt. Der SVB fährt zum

Reicht das? Der Marsch in Richtung Klassenerhalt bleibt hart. Mit 3:3 endete die „Wasserschlacht“ zwischen der Ersten und dem VfL Senden am vergangenen Sonntag.

Um 15 Uhr begann das Spiel – noch bei gutem Wetter. Nach 15 Minuten kombinierten sich Thomas Artmann und Lars Kormann in den Strafraum, flacher Pass auf Alexander Hollermann, Tor! 1:0 für den SVB. In der Folge hatten Lars Bode und Alexander Hollermann weitere Chancen.

Allmählich zogen dunkle Wolken über dem VR-Bank-Stadion auf und auch auf dem Platz gab es eine kalte Dusche: In der 35. Minute bekommt der SVB den Ball hinten nicht weg, auch Abseits-Reklamationen bleiben ungehört. Schließlich hat Sebastian Schnetgöcke den Ball vor den Füßen und schießt zum 1:1 ein.

Aber weiter geht’s: Nur zwei Minuten später war der Ball wieder im Sendener Tor, nachdem Lars Kormann einen Abpraller zum 2:1 versenken konnte. Mittlerweile hatte der Regen und auch das Gewitter eingesetzt, kurz darauf unterbrach Schiedsrichter Patrick Prinssen deshalb die Partie. Etwa 20 Minuten wurde der Rasenplatz ordentlich gewässert, dann ging es weiter. Es waren in der ersten Hälfte noch ein paar Minuten zu spielen. In jenen passierte nichts mehr, so ging es wieder in die Kabine, diesmal zur Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte wurden die Sendener stärker. Aber das Tor machte zunächst wieder der SVB: 62. Minute: Freistoß Max Feldhues, Kopfball Thomas Artmann, durch die Beine von Sendens Torwart Marvin Kemmann. 3:1 für Burgsteinfurt! Als Ricardo da Silva kurz darauf sogar das 4:1 auf dem Fuß hatte, schien es für den SVB zu laufen.

Leider kam Senden doch noch einmal auf: In der 76. Minute traf Lucas Morzonek zum 3:2-Anschlusstreffer aus Burgsteinfurter Sicht. Der VfL bekam dadurch noch einmal Auftrieb und hatte einige Chancen auf den Ausgleich, die aber zunächst ungenutzt blieben. In der 82. Minute riss Lucas Bahlmann jedoch Denis Hölscher im eigenen Strafraum um – Elfmeter. Abdel Belkadi läuft an und schickt Nicholas Beermann ins falsche Eck.

Keine Zeit zum Ärgern, denn Senden drückte auf das 4:3. Die größte Chance hatte Denis Hölscher, als er in der 89. Minute eine Hereingabe aus fünf Metern über das SVB-Tor setzte. Alles in allem muss man deshalb mit dem 3:3-Endstand wohl zufrieden sein.

Noch zwei Spiele: Am kommenden Pfingstwochenende wird erst am Montag gespielt. Der SVB fährt zum SV Herbern, Anstoß am 21. Mai ist erst 15:30 Uhr.

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Der nächste Sieg für den SVB I

Es läuft. Die Erste setzt zum Saisonende zu einem Schlussspurt an: Schon zum dritten Mal in Folge gingen alle drei Punkte an den SVB. Auch der Tabellendritte TuS Altenberge musste am Freitagabend nach einem 2:0-Sieg des SVB die Punkte im VR-Bank-Stadion lassen.

Bereits nach fünf Minuten hatte Alexander Hollermann die erste Chance, sein Schuss aus spitzem Winkel wurde jedoch von Marc Wenning-Künne im Tor der Gäste gehalten.  In der Folge erspielte sich Burgsteinfurt eine leichte Feldüberlegenheit.

In der 34. Minute dann eine Ecke für den SVB: Max Feldhues schlägt den Ball rein, Christian Radecke bringt mit dem Kopf den Ball aufs Tor. Unterkante Latte! Wenning-Künne schlägt den Ball raus. Schiedsrichter-Assistent Leonard Render zeigt an: Der Ball war hinter der Linie. Schiedsrichter Christoph Dastig entscheidet nach kurzer Abstimmung auf Tor und 1:0 für den SVB! Ein Hauch von Wembley im VR-Bank-Stadion, denn einige Altenberger hatten den Ball nicht drin gesehen. So war es aber das erste Saisontor für Christian Radecke.

Zweite Halbzeit. Die Altenberger wurden stärker und waren zunächst die bessere Mannschaft. So musste der SVB-Anhang einige Schrecksekunden überstehen, als Christopher Thomassen und Patrick Teriete ihre erspielten Tormöglichkeiten vergaben. Es kam nun Derbystimmung auf, auch weil die Altenberger Seite gerne den ein oder anderen Elfmeter für sich bekommen und/oder die ein oder andere Abseitsentscheidung gegen sich nicht bekommen hätte.

In der 72. Minute scheiterte Thomas Artmann per Kopfball nach einem Eckstoß. Sechs Minuten später eroberte der SVB in der gegnerischen Hälfte den Ball. Hollermann hob den Ball von der Strafraumgrenze über Wenning-Künne – an den linken Innenpfosten. Zwei Minuten später zielte Patrick Teriete am SVB-Tor rechts vorbei.

Mit einer knappen Führung in die Nachspielzeit – sollte  das für den SVB endlich mal reichen? Ja: Konter des SVB. Nico Schmerling auf Ricardo da Silva, der legt im richtigen Moment auf Hollermann ab. 2:0 für Burgsteinfurt. Das Wochenende konnte beginnen.

Am Sonntag konnte man nun abwarten, was die Mitbewerber in der Landesliga so machen. Während Werne in Coesfeld gewinnen konnte, musste sich Heiden gegen Nottuln geschlagen geben. Auch Gemen konnte bereits am Freitag gegen Borken gewinnen. Geschenkt wird dem SVB also nichts.

Es sind noch drei Spiele: Am kommenden Sonntag steht noch ein Heimspiel auf dem Plan: Der VfL Senden kommt nach Burgsteinfurt. Die Sendener liegen auf Platz 5 und haben mit 9 Punkten Rückstand auf Platz 2 und einer deutlich schlechteren Tordifferenz nur noch rein theoretische Chancen auf die Vizemeisterschaft der Landesliga, die in dieser Saison die Qualifikation zu einer Aufstiegsrunde bedeuten wird. Anstoß am 13. Mai ist 15 Uhr.

Das weitere Restprogramm: Am dem darauffolgenden Pfingstwochenende wird der SVB erst am Pfingstmontag, den 21. Mai, spielen, und zwar beim SV Herbern. Die Saison abschließen wird das Heimspiel gegen den Tabellenletzten Eintracht Coesfeld am 28. Mai.

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Nicht mehr auf einem Abstiegsplatz

Wieder gewonnen. Der SVB holt mit einem 2:0-Sieg bei Preußen Lengerich die Punkte 13, 14 und 15 in der Rückrunde. In der ganzen Hinrunde gab es insgesamt nur 13. Für beide Teams war das Match in Lengerich durchaus entscheidend, denn auch Lengerich ist aktuell noch nicht gesichert.

Los geht’s: Bereits in der ersten Minute die erste große Möglichkeit für den SVB. Luca Veronelli in der Defensive der Lengericher vertändelt den Ball an Alexander Hollermann, der geht auf Preußen-Keeper Tim Kipp zu – gehalten.

Der SVB versuchte die Initiative zu übernehmen und hatte mehr Ballbesitz in der Anfangsphase. In der 28. Minute hielt Kipp einen Kopfball von Alexander Bügener und blockte dann auch noch einen Schuss von Hollermann. Auf der anderen Seite konnte zunächst nur Nils Wiethölter in der 22. Minute eine Chance ins Protokoll schreiben. In der  Schlussphase der ersten Hälfte scheiterte zunächst Lars Kormann an Kipp, dann hatte Lengerich noch zwei Kopfballmöglichkeiten.

Zweite Hälfte: Der zwischenzeitlich eingewechselte Ricardo da Silva wird im Strafraum von Veronelli gelegt und Schiedsrichter Timur Isikcilar gibt Elfmeter für Burgsteinfurt. Thomas Artmann nimmt sich den Ball – und scheitert am Tim Kipp. Fünf Minuten setzt Hollermann dann noch eine scharfe Hereingabe von Kormann aus wenigen Metern über den Querbalken. Kein Spiel für schwache Nerven.

Das Match stand nun auf des Messers Schneide, denn auch Lengerich hatte Möglichkeiten zur Führung: Martin Fleige verpasste in der 57. Minute per Kopf das Burgsteinfurter Tor nur knapp, zwei Minuten später blockte Christian Radecke einen Schuss an der Strafraumgrenze.

Dann drei Minuten später ein SVB-Konter: da Silva auf Hollermann, legt ab auf Lars Kormann – und der versenkt zum erlösenden 1:0 für Burgsteinfurt. Der SVB machte weiter: Ecke für Burgsteinfurt, ein Abwehrspieler versucht zu klären und legt den Ball auf Alexander Hollermann, der auf 2:0 erhöht.

2:0 und nur noch 13 Minuten zu spielen. Eine Chance ließ der SVB in der 81. Minute noch zu, ansonsten lief die Uhr runter und der SVB nahm alle Zähler mit. Damit eroberte der SVB den 12. Tabellenplatz und steht erstmals seit dem 5. Spieltag nicht mehr auf einem Abstiegsrang.

Diesen Platz kann der SVB bereits am kommenden Freitag verteidigen. Der TuS Altenberge kommt zum nächsten Kreisderby ins VR-Bank-Stadion. Anstoß am Freitag, den 4. Mai ist 19:30 Uhr. Nur noch vier Spiele – die Mission Klassenerhalt geht in die Endphase.

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Wichtiger Sieg im Sechs-Punkte-Spiel

Sonntag, 21. April. Abstiegs-Endspiel im VR-Bank-Stadion für die Erste. Ein Sieg gegen den Werner SC konnte wieder alles möglich machen, eine Niederlage hätte vieles deutlich schwerer gemacht. 3:1 gewann der SVB.

Schönes Wetter, viele Zuschauer. Ab auf den Rasen. Christoph Klein-Reesink hatte gegenüber der Partie in Emsdetten umgestellt: Für den gesperrten Lars Bode half Nico Schmerling auf der linken Verteidiger-Position aus.

Die erste Chance gehörte dem SVB, als Ricardo da Silva bereits in der 2. Minute einen Freistoß über das Werner Tor setzte. Nach 23 Minuten verpasste Alexander Hollermann den Ball knapp, nach 30 Minuten setzte Yannick Lachowicz für Werne einen Freistoß über den Kasten der Gastgeber. Ansonsten war die erste halbe Stunde von einem zähen Ringen geprägt: wenige gelungene Aktionen, mehrere Ballverluste und Stockfehler auf beiden Seiten.

Das sollte sich jedoch ändern: In der 38. Minute steckt Alexander Hollermann durch auf Ricardo da Silva. Der läuft auf Sebastian Treppe zu und versenkt flach zum 1:0. Nur zwei Minuten später bediente Lars Kormann auf der linken Seite Nico Schmerling. Der geht in den Strafraum, zieht kurz nach unten und schließt in die lange Ecke ab – von wegen Linksverteidiger! 2:0 damit für Burgsteinfurt zur Pause.

Nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel der nächste Schlag der Burgsteinfurter. Foul von Joel Simon an Alexander Hollermann. Thomas Artmann tritt an und erhöht auf 3:0.

Damit war die Partie vorentschieden, der Vorsprung geriet nicht mehr in ernsthafte Gefahr, auch wenn 12 Minuten vor Schluss Dominik Hennes nach einem Freistoß von Dennis Klossek für Werne 1:3-Anschluss aus Sicht der Gäste abstaubte. Dieses Ergebnis sollte der Endstand werden.

Der SVB ist damit auf einmal nur noch einen Punkt von den Nichtabstiegsplätzen entfernt. In den letzten fünf Spielen sind noch 15 Punkte zu vergeben, damit wird der SVB auf 40 Zähler kommen, was locker zum Klassenerhalt reichen wird. Man darf doch träumen…

Die erste Möglichkeit, den oben beschriebenen Traum in die Realität umzusetzen, bietet sich am kommenden Sonntag, den 29. April. Der SVB reist ins Tecklenburger Land zu Preußen Lengerich. Anstoß ist wie üblich 15 Uhr.

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Keine Nachholpunkte für die Erste

Auch wenn das nicht überraschend war, ist es doch schade: Bei Borussia Emsdetten gab es am Donnerstag im Nachholspiel keine Punkte zu holen. 0:2 stand es am Ende aus Sicht des SVB.

Die ersten Chancen hatte der SVB, als Lars Kormann in der siebten und Kai Hintelmann in der 13. Minute zum Abschluss kamen. Danach kamen jedoch die Hausherren zu ersten Möglichkeiten, Karl Hoffmann verzog in der 24. Minute, Marius Klöpper verpasste kurz später eine Hereingabe nur knapp. So ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

Nach dem Seitenwechsel schlug Emsdetten dann aber doch schnell zu: In der 48. Minute traf Karl Hoffmann zum 1:0 für Emsdetten. Marco Pereira Ferreira hätte in der 64. Minute nachlegen können, aber Nicholas Beermann konnte den Schuss im Nachfassen halten.

In der 67. Minute hatte Burgsteinfurt dann nach einer Ecke die große Chance zum Ausgleich, aber Alexander Hollermann und Jens Hauptmeier verpassten beide den Ball, der im Torraum der Borussen unterwegs war. In der 73. Minute blockte die Emsdettener Hintermann dann noch einen Schussversuch von Thomas Artmann.

Zwei Minuten später erhöhte Marco Pereira Ferreira auf 2:0, eine weitere Großchance von Karl Hoffmann konnte Nicholas Beermann abwehren. Kurz vor Schluss setzte Jan Kortevoß nach einem Konter noch einen Ball ins Außennetz, dann war Schluss.

Am morgigen Sonntag kommt der Werner SC ins VR-Bank-Stadion – ein wegweisendes Spiel für den Abstiegskampf in dieser Landesliga-Saison. Anstoß ist 15 Uhr, erstmals spielt die Erste wieder auf Naturrasen.

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Nervige Niederlage in Borken

Eine 1:2-Schlappe holte sich die Erste am Sonntag in Borken ab. Nervig war sie, weil der Gegner keineswegs übermächtig war oder einen besonders guten Tag erwischte.

In der ersten Hälfte gab es wenig zu sehen: In einem zähen Kick flogen die Bälle meistens lang und unplatziert nach vorne ins Nirgendwo. In der 18. Minute köpfte Aljoscha Kamp für Borken knapp am Tor vorbei, kurz vor der Pause bekamen Ricardo da Silva und Alexander Hollermann einen Eckball nicht über die Linie gedrückt, außerdem lenkte Nicholas Beermann einen Fernschuss von Kamp über die Querlatte.

In der zweiten Hälfte machte Burgsteinfurt dann mehr. Lars Bode geht in den Strafraum, gibt halbhoch in die Mitte. Dort steht der Borkener Marcel Kröger, der den Ball an die Hand bekommt. Schiedsrichter Reinhold Dahlhaus gibt Handelfmeter für Burgsteinfurt, trotz Proteste der Borkener. Thomas Artmann tritt an und verwandelt zum 1:0 für den SVB.

Nur wenige Minuten später erkämpfte sich Ricardo da Silva in der gegnerischen Hälfte den Ball, gibt ab auf Alexander Hollermann. Dieser verfehlte aus 16 Metern das Borkener Tor nur knapp rechts.

Die Uhr lief weiter, noch gut 20 Minuten waren zu spielen, als Borken einen Konter fuhr. Schuss von Kamp, Beermann wehrt ab und David Schmidt verwandelt den zweiten Versuch zum 1:1-Ausgleich. Ärgerlich, denn dieser Treffer hatte sich nicht angedeutet. Kurz danach kratze Borkens Torwart Tobias Ladermann einen Kopfball von Hollermann von der Linie und verhinderte so die erneute Führung der Gäste.

So kam es, dass in der 77. Minute Bastian Bone sogar zum 2:1 für Borken traf. Burgsteinfurt drängte in der Schlussphase auf den Ausgleich, aber ein misslungener Versuch von Daniel Brake in der 90. Minute war der letzte Abschluss des SVB an diesem Tage.

Aber kein Grund, den Kopf in den Sand (oder umgekehrt) zu stecken: Noch sieben Spiele liegen bei vier Punkten Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze vor dem SVB. In dieser Woche bittet am Donnerstag Spitzenreiter Borussia Emsdetten zum Nachholspiel. Anstoß am Teekotten ist übermorgen um 18:30 Uhr. Am Sonntag kommt dann der Werner SC zum nächsten Kellerduell ins VR-Bank-Stadion.

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SVB I zu zehnt zu drei Punkten

Wer die letzte Ausgabe der Stadionzeitung SVB aktuell gelesen und/oder regelmäßig diese Seite hier gelesen hat, der weiß, dass die Erste schon so manchen Punkt in den Schlussminuten verloren hat.

Nicht minder bemerkenswert ist allerdings, wie schwer es Freund und Feind offenbar haben, wenn der jeweilige Gegner in Unterzahl gerät und der SVB gleichzeitig anwesend ist.

  • Auswärts gegen Dorsten-Hardt: SVB mit 11 gegen 10, trotzdem 1:2 verloren.
  • Auswärts gegen Coesfeld: SVB mit 10 gegen 11, trotzdem 2:1 gewonnen.
  • Auswärts gegen Gemen: SVB zum Schluss mit 11 gegen 8 (!),trotzdem nur 2:2.
  • Zu Hause gegen Heiden: SVB zum Schluss mit 11 gegen 10, trotzdem 1:3 verloren.

Nur bei Münster 08 und in Ahaus und ging die zahlenmäßig überlegene Mannschaft auch als Sieger vom Platz. Seit dem vergangenen Sonntag hat die obige Liste einen weiteren Eintrag: Trotz sechzigminütiger Unterzahl behielt der SVB gegen Grün-Weiß Nottuln alle drei Punkte in Burgsteinfurt.

Die erste Chance hatten die Gäste, einen Kopfball von Oliver Leifken stoppte Kai Hintelmann vor der Linie des SVB-Kastens. In der 5. Minute verwertete Lars Kormann dann aber eine Vorarbeit von Nico Schmerling zum 1:0 für Burgsteinfurt.

Der Fokus des Spiels verlagerte sich danach zunächst. Nottuln tat zu wenig für einen möglichen Ausgleich und der SVB war vor allem mit Schiedsrichter Armin Sieber und Gegenspieler Ali Shinawi beschäftigt. Während Sieber bei der Freistoß-Vergabe die Gäste etwas mehr als die Burgsteinfurter bedachte, war Shinawi spätestens nach einem Foul in der 28. Minute mäßig beliebt bei den Hausherren.

In der 35. Minute wurde Shinawi von Lucas Bahlmann in der Nähe der Mittelinie gefoult – und Schiedsrichter Sieber zog Rot für Bahlmann. Nun kochten die Emotionen auf und um den Platz richtig hoch. In der 40. Minute wurde Shinawi ausgewechselt, wohl auch um eine mögliche gelb-rote Karte zu vermeiden. Danach und mit dem Halbzeitpfiff kühlte die Stimmung wieder runter. Kurz vor der Pause hatte Alexander Hollermann eine Vorlage von Lars Kormann übers Tor geköpft.

Zweite Halbzeit: Der SVB in Unterzahl, aber nicht unterlegen. Maximilian Wenning setzte den Ball in der 61. Minute weiter über das Burgsteinfurter Tor, fünf Minuten später lief Manuel Eustermann auf einmal frei auf Nicholas Beermann zu, aber Beermann entschied das Duell für sich.

In der 75. Minute dann die Vorentscheidung: Flanke Kormann, Kopfball Hollermann, 2:0 für Burgsteinfurt. Kormann hätte sogar per Fernschuss sechs Minuten später noch das 3:0 nachlegen können, aber Torwart Malte Wilmsen war zur Stelle. Umgekehrt kamen die Nottulner zu keiner großen Chance mehr, die Pässe in die Spitze endeten meistens im Nirgendwo.

So gewann der SVB und bleibt weiter im Rennen um den Klassenerhalt. Am kommenden Sonntag geht es zum Konkurrenten SG Borken. Anstoß ist wie üblich 15 Uhr.

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Tolle Fahrt der C-Jugend nach Spanien

Über Ostern machte sich die C-Jugend des SV Burgsteinfurt auf den Weg in den Süden, um dort am internationalen Jugendturnier „Copa Santa“ in der Küstenregion in der Nähe von Barcelona teilzunehmen. Trotz der 20-stündigen Bushinfahrt ließen es sich die Spieler nicht nehmen, nach dem Einchecken sofort den Ball im Sand des Strandes von Calella – mehr oder weniger leicht – rollen zu lassen und die Wellen des Meeres zu bezwingen.

Am Strand von Calella

Am Freitagvormittag stand dann die große Eröffnungsfeier des Turnieres mit über 150 Mannschaften aus über 12 verschiedenen Nationen in den Altersklassen U19-U9 an. Nach feierlichem Einlaufen der Mannschaften und den Nationalhymnen der Nationen blieb die Mannschaft noch vor Ort, um die erste Halbzeit des Eröffnungsspiels zwischen einer argentinischen und spanischen Mannschaft zu gucken. Danach probierten Spieler und Trainer ein Aufwärmprogramm der besonderen Art aus: Das erste Gruppenspiel gegen die Italiener ASD Petrigagno begann erst am späteren Abend, sodass man noch eine lange Zeit am Strand kicken konnte. Müde waren die Spieler dadurch aber nicht, und so konnte hochverdient, am Ende aber doch ein knapper 2:1 Sieg gefeiert werden und der Tag bei einem gemeinsamen Pizza-Essen beendet werden.

Die C-Jugend nahm am Turnier ‚Copa Santa‘ teil.

Am nächsten Tag standen die weiteren zwei Gruppenspiele an: Gegen eine deutsche Mannschaft, Spvg Lülsdorf-Ranzel, fehlte nach vorne hin der entscheidende Pass in die Tiefe und vor dem Tor die nötige Präzision, sodass das Spiel am Ende mit einem 0:0 beendet wurde. Gegen die starken Spanier UED Llagostera, die schon ihre beiden ersten Gruppenspiele gewinnen konnten und am Ende sogar den dritten Platz des Turniers belegten, hatte die Mannschaft zu selten die Möglichkeit, sich nach vorne durchzukombinieren, so dass man sich am Ende mit 0:3 geschlagen geben musste. Im letzten Spiel der Gruppe Spvg Lülsdorf-Ranzel gegen die Italiener hätte die C-Jugend Schützenhilfe der Italiener benötigt. Lülsdorf-Ranzel aber gewann 3:0, sodass der SVB nur knapp aufgrund einer um 2 Tore schlechteren Tordifferenz als Gruppendritter ausschied und im Turnier der C-Jugendlichen einen trotzdem guten 10 Platz erreichte.

Am Ostersonntag besuchte die Mannschaft im Rahmen einer Stadtrundfahrt die Hotspots der Weltstadt Barcelona. Da durfte die Besichtigung des legendären Stadions des FC Barcelona, das Camp Nou, natürlich nicht fehlen. Am Abend besuchte man noch spannende Finalspiele und die große Abschlussfeier, die das einzigartige Turnier mit einem großen Feuerwerk beendete.

Im Stadion Camp Nou des FC Barcelona

Am frühen Dienstagmorgen kam die Mannschaft wieder in der Heimat an, und man war sich am frühen Morgen auch ohne viele Worte einig: Diese Fahrt war ein Erlebnis der ganz besonderen Art und Weise, an die sich jeder mit Sicherheit noch lange dran erinnern wird.

Fotos und Bericht: Dennis Pelster

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